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Schlägerberatung und häufig gestellte Fragen (FAQ)

 

  • Welcher Schläger passt zu mir ?

  • Bei der Schlägerwahl gibt es zwei wichtige Fragen die Ich mir vor der Auswahl eines Schlägers stellen muss. Welche Schläger-Seite und welche Schaft-Länge brauche Ich ?
  • Welche Schläger-Seite spiele ich?

    • Die zur Kelle nähergelegene Hand bestimmt die Schlägerseite. Das bedeutet: Ist die linke Hand näher am Blatt, spiele ich Links. Ist die rechte Hand näher am Blatt, spiele ich Rechts. Im Durchschnitt spielen 2/3 der Spieler einen Linksausleger und 1/3 der Spieler Rechtsausleger.

  • Welche Schaft-Länge benötige ich?

    • Die Schaft-Länge ist entscheidend für die Gesamt-Länge des Schlägers und wird meist als Richtwert bei den Längen angegeben. Generell gilt für Anfänger wie für Fortgeschrittene gleichermaßen die Goldene Regel: "Der Schläger sollte inklusive des Blattes vom Boden aus bis zu 5 cm über dem Bauchnabel des Spielers reichen." 
    • Ein Indiz kann auch die Körpergröße sein:


    • Körpergröße* Schaft-Länge
       > 180 cm 100 - 104 cm
      170 - 180 cm 96 - 100 cm
      160 - 170 cm 87 - 96 cm
      150 - 160 cm 80 - 87 cm
      < 150 cm bis 80 cm










      *Dies sind Richtwerte, die im Einzelfall je nach Befinden bei der Wahl der richtigen Länge helfen. Ein zu langer oder zu kurzer Schläger kann beim Floorball aufgrund von Fehlhaltungen zu einer Verschlechterung der Stocktechnik oder sogar zu gesundheitlichen Problemen führen

    Wahl der Schafthärte

  • Die Stöcke sind in unterschiedlichen Härten erhaltlich. Je nach Material und Technologiebeigen sich die Schläger beim gleichen Druck mehr oder weniger stark. Die Härte des Schlägers wird auch als Flex genannt und ist aufjedem Stock vermerkt und gleichzeitig im Artikelnamen vermerkt. Die Angabe ist in Millimeter und liegt normalerweise zwischen 23 mm und 36 mm. Je höher die Zahl ist desto weicher ist der Schaft des Floorballschläges. Das bedeutet, dass er sich bei gleichem Druck mehr als ein härterer Schläger biegt. Stöcke mit niedrigerem Flex sind entsprechend härter und biegen sich weniger stark, bzw. erst bei höerem Druck druch den Spieler.

  • Bei der Wahl der Schafthärte sind mehrere sind mehrere Faktoren zu beachten: Neben den physischen Vorraussetzungen ( Kraft, Gewicht, Größe ) sollte auch der Spielstil und die technischen Fähigkeiten beachtet werden.

    Flex: -> Wahl der richtigen Schafthärte

    23 - 26 mm :
    Harter Schaft. Für kräftige Spielertypen geeignet, vorwiegend Herren.
  • 26 - 29 mm : Harter bis mittelharter Schaft. Für Herren, Damen und kraftige Junioren geeignet.
  • 29 - 32 mm : Mittelharter Schaft, Besonders für Damen und Junioren geeignet.
  • > 32 mm : Weicher Schaft. Für weniger kräftige Spielertypen, vorwiegend Junioren und Kinder geeignet. 
  • Weitere Informationen zu den Schlägereigenschaften:


  • Wie setzt sich der Artikelname des Schlägers zusammen?

    • Typischerweise besteht der Artikelname des Schlägers aus dem Firmennamen, dem montierten Blatt (in Großbuchstaben), einer Spezial-Technologie und der Flex. Bsp.: Unihoc CAVITY Curve 3.0° SuperTopLight 29.

  • Wie ist die Schaft-Härte/Flexibilität definiert?

    • Die Schaft-Härte - auch Flexibilität genannt - beschreibt die Biegsamkeit des Schaftes. Um diese Biegsamkeit zu messen werden in einem Labor des IFF (International Flooball Federation) die Schläger einem Gewicht von 300 N (ca. 30 kg) ausgesetzt. Die Anzahl an Millimetern die sich der Schaft bei dieser Belastung durchbiegt ist die angegebene Schaft-Härte. Typische Werte liegen zwischen 25 mm und 35 mm Flexibilität.
      Die qualitativ besten Schläger weisen eine sehr hohe Steifigkeit auf, d.h. sie besitzen einen harten Schaft bzw. eine geringe Flexibilität. Je härter ein Schläger ist, desto stärker wird der Katapulteffekt beim Schuss. Denn durch Friktion mit dem Boden, entsteht dieser Katapulteffekt durch das Zurückschnellen des Schlägers, welcher den Ball zusätzlich beschleunigt. Steifere Schläger mit geringer Flexibilität (< 29 mm) können durch den Katapulteffekt beim Schuss höhere Geschwindigkeiten erreichen als Schläger mit einer hohen Flexibilität (> 30 mm).

  • Welche Unterschiede weisen die Schaft-Profile auf?

    • Das Schaft-Profil beschreibt die gefühlte Schaft-Form der Hand. Hier unterscheidet man zwischen der Standard-Variante Rund, Oval, Semi-Oval, Tear-Drop und Squared:

      • Rund: Das Standard-Profil wird von den meisten Herstellern hauptsächlich eingestzt. Der Schaft hat eine runde Form und ist meist die dünnere Variante eines Schlägergriffes. Vorteil dieser Variante ist, dass man den Schläger schnell und einfach in der Hand drehen kann.
      • Oval: Die ovale Form des Griffes bietet für Spieler den Vorteil, dass über die Griffform erkannt wird, wie der Schläger und somit auch die Kelle des Schlägers ausgerichtet ist. Allerdings lässt sich der Schläger dann nicht mehr so leicht drehen wie mit einer runden Schaft.
      • Semi-Oval: Das semi-ovale Schaft-Profil verbindet die Vorteile aus ovalem und rundem Schaft. An der Führhand am oberen des Schlägers befindet sich ein ovales Profil im unteren Bereich des Griffbandes ein rundes.
      • Tear-Drop: Bei dem Profil Tear-Drop handelt es sich um eine Variante des ovalen Schaft-Profils. An der vorderen Seite zur Kelle weist es eine abgerundete Form auf, nach hinten ist sie leicht zugespitzt und ist somit an die natürlichere Handform angepasst.
      • Squared: Die Grundform des Squared-Profils basiert auf einer quadratischen Fläche. Das Schaft-Profil wird dadurch dicker und bietet besonders bei festen Schüssen einen bessere Kraftübertragung.

  • Wie unterscheiden sich die Griffbänder voneinander?

    • Das Griffband ist maßgeblich entscheidend für das Gefühl am Schläger. Zwischen den Griffbändern gibt es die drei verschiedene Varianten gewickeltes Griffband, VS-Grip und Semi-VS-Grip.

      • Gewickeltes Griffband: Das gewickelte Griffband wird um den Schläger gewickelt. Je nach Qualität des Griffbandes kann es für bessere Schweißabsorption perforiert sein oder ein eigens erstelltes Profil für besseren Halt aufweisen.
      • VS-Grip: Das VS-Griffband ist als ganzes Stück auf den Schläger genäht. Aufgrund der geringen Dicke gibt es dem Spieler ein einzigartiges Gefühl für den Ball.
      • Semi-VS-Grip: Eine Mischung aus dem üblichen gewickelten Griffband und dem VS-Grip. Das obere Stück, welches durch die Führhand stark beansprucht wird, ist ein gewickeltes Griffband und somit leicht auszutauschen. Das untere Ende des Griffbandes ist ein VS-Grip.
  • Fragen zur individuellen Anpassung eines Schlägers:

    Wie wird eine Kelle gewechselt?

    • Die Kellen der Hersteller sind über Schrauben an dem Schläger fixiert. Um diese lösen zu können, genügen häufig übliche Schraubenzieher. Um die enganliegenden Kellen lösen zu können, genügt es häufig mit einem Fön das Blatt zu erwärmen und stark an der Kelle zu ziehen. Daraufhin wird der Schaft gereinigt, das neue Blatt aufgesteckt und soweit daraufgeschoben, bis die Löcher des Blattes über denen des Schaftes erscheinen und anschließend mit den Schrauben fixiert. Unter Umständen muss auch bei diesem Arbeitsschritt der Haarfön zur Hilfe genommen werden.
  • Dürfen Kellen eines anderen Herstellers verwendet werden?

    • Nein, die IFF (International Floorball Federation) verbietet aus Gründen der Verletzungsgefahr den Einsatz fabriksfremder Kellen. Der Schaft und die Kelle müssen von derselben Marke sein.

     Wie lässt sich eine Kelle biegen?

    • Im Floorball ist es erlaubt sein Blatt innerhalb gewisser Grenzen in der Form zu verändern. Dies erfolgt durch das Einbiegen der Spitze des Blattes, um eine bessere Ballführung im vorderen Bereich der Kelle zu ermöglichen und auch um Zorro-Moves durchführen zu können. Beim Biegen sollte man sich immer in folgenden Grenzen bewegen: Der Schläger darf, laut Regeln des IFF, niemals stärker als 3 cm gebogen werden. Gemessen wird dabei der Abstand von dem Blatt zum Boden, wenn man dieses flach auf den Boden legt. Die Neigung muss dabei zum Boden zeigen
      • Als Vorbereitung sollte man sich am Besten einen größeren Topf mit Wasser und ein mit kalten Wasser gefülltes Becken suchen. Hilfreich zudem sind Winterhandschuhe oder ein Handtuch. Das Wasser wird nun zum Kochen gebracht. Um nun dem Schläger die richtige Blatt-Form zu verleihen wir die Kelle des Schlägers in das kochende Wasser gehalten, bis das Blatt gut erhitzt und weich ist. Dabei sollte man vorsichtig sein, dass die Kelle nicht auf dem Boden und an den Seiten des Topfes aufliegt, da das Blatt sonst zu schmelzen beginnt. Danach kann man den Schläger aus dem heißen Wasser herausnehmen und nach Belieben formen. Um sich nicht die Hände zu verbrennen sollte man sich den Handschuh oder das Handtuch zur Hilfe nehmen. Bei Formung hilfreich: Einen harten, kleineren Ball hinzuziehen, um das Blatt direkt der Ball-Form anzupassen. Hat das Blatt nun die optimale Form, sollte es in kaltem Wasser abgeschreckt werden, damit die Form so erstarrt. Diesen Prozess muss man erfahrungsgemäß zwei- bis dreimal wiederholen, bis das Blatt die gewünschte Krümmung erhält, da sich die Biegung nach dem Abkühlen ein bisschen zurückzieht. Alternativ zu kochendem Wasser kann man auch einen (Heißluft-) Fön oder eine heiße Herdplatte nutzen. Bei diesen Mitteln sollten Sie aber besonders darauf achten, dass das Blatt nicht zu heiß wird, da es sonst zu schmelzen beginnt
  • WIe wickel Ich ein neues Griffband richtig um den Stock des Schlägers ?

    Eine Ausführliche Beschreibung wie Ich das Griffband richtig um den Schaft wickel wird Ihnen ausführlich in einem Bericht auf unserem Blog erleutert: zum Bericht
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